Wie «Mein iPhone endlich verstehen» wirklich entstanden ist
Diese Woche habe ich von einer neuen EU-Regelung rund um Künstliche Intelligenz (KI) gelesen. Dabei geht es unter anderem um eine Frage, die uns in Zukunft wohl häufiger begegnen wird:
Wie erkennen wir, ob ein Text, ein Bild oder andere Inhalte mit Hilfe von KI entstanden sind?
Und plötzlich dachte ich an mein eigenes Buch.
Denn auch bei «Mein iPhone endlich verstehen» hat mich KI während des Schreibens begleitet.
Nicht nur ein Werkzeug, gleich mehrere: Claude und ChatGPT beim Ordnen und Formulieren, Perplexity für die Quellenchecks, weil dort die Angaben besonders zuverlässig nachprüfbar sind.
2023, als KI für uns alle zugänglich wurde, war ich sehr skeptisch. Ich habe mich dann intensiv weitergebildet, mehrere KI-Kurse besucht, ausprobiert, wieder verworfen, neu probiert. Heute schreibe ich sehr viel, viel mehr als früher, und es geht mir deutlich leichter von der Hand. Die Gedanken kommen schneller zusammen, oft direkt unterwegs beim Diktieren. Dieser Weg hat mir persönlich enorm viel gebracht, nicht nur fürs Buch.
Wer mein Buch schon gelesen hat, kennt diesen Teil übrigens längst. In der Danksagung steht genau das schon geschrieben: dass mich ein KI-Sparringpartner bei der Daten- und Quellenprüfung und bei verständlichen Formulierungen unterstützt hat, und dass trotzdem alles in meinen eigenen Worten steht.
Das ist mir sehr wichtig, schon bevor die EU es zur Pflicht gemacht hat. Genau diese Offenheit ist einer der Gründe, weshalb mir Leserinnen und Leser vertrauen.
Wie ist dieses Buch eigentlich entstanden?
Viele meiner Texte entstanden unterwegs. Beim Spazieren, beim Autofahren oder genau dann, wenn ein Gedanke unbedingt festgehalten werden wollte. Oft war unser Grosspudel Sam mit dabei.
Dann nahm ich mein iPhone zur Hand und diktierte. Meine Gedanken wurden in Text umgewandelt und daraus entstand eine erste Rohfassung.
Meistens wunderbar klar. Oft aber auch ein ziemliches Durcheinander, das zwischen meinen Ohren entstanden war, lange bevor es auf dem Bildschirm landete.
Und genau da kam KI ins Spiel.
Sie wurde zu meiner Begleiterin beim Ordnen, Hinterfragen und Weiterdenken, und zu meiner Sparringspartnerin. Ich streite mit ihr, ehrlich gesagt oft, um einzelne Formulierungen, manchmal länger, als mir lieb ist, bis ein Satz wirklich nach mir klingt: nach meinen Gedanken, meinen Worten und meiner Art, Dinge verständlich zu erklären.
KI hat mir geholfen, aus diesem Durcheinander eine Struktur zu bauen.
Woher diese Gedanken kommen
1975 begann ich meine Ausbildung als Röntgenassistentin, MTRA, und arbeitete danach fünfzehn Jahre in Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie an verschiedenen Spitälern.
Nach der Familienphase, in der ich mich vor allem mit Grafikarbeiten in unserem privaten Unternehmen beschäftigte, kehrte ich zurück in die Medizintechnik. Die Medizin liess mich nie ganz los, das war mein Weg.
Über mehrere Jahrzehnte im Gesundheitswesen, immer nah an Menschen, immer nah an Geräten. Diese Nähe zur Technik hat mich nie mehr losgelassen. Privat wie beruflich habe ich mir seither jedes neue Apple-Gerät selbst beigebracht, ohne Kurs, ohne Anleitung von aussen, ausprobiert, bis ich es verstand.
Diese ganze Geschichte, mit allen Umwegen und Wendungen, erzähle ich übrigens gerade ausführlich in meinem nächsten Buch, meiner beruflichen Autobiografie. Mehr dazu bald an dieser Stelle.
Diese Gedanken stammen aus meiner Erfahrung. Aus unzähligen Fragen von Kundinnen und Kunden. Aus Situationen, in denen sich immer wieder dieselbe Frage stellte: Wo wird das iPhone kompliziert? Wo entstehen Unsicherheiten? Und wie erkläre ich das so, dass es wirklich verständlich wird?
Ich brachte meine Erfahrung, meine Geschichten und meine Sprache mit. KI half mir, Ordnung hineinzubringen, bis alles dort seinen Platz gefunden hatte, wo es hingehörte.
Und damit war das Buch noch lange nicht fertig
Fast zwölf Monate wurde weitergearbeitet: Bilder bearbeiten, jede Seite bis auf den Millimeter gestalten, Abstände und Schriften prüfen.
Geschrieben, formatiert und gestaltet habe ich das komplette Buch selbst, im professionellen Grafikprogramm InDesign von Adobe, ohne externe Autorin, ohne externe Grafikerin. Am mühsamsten waren für mich die Farbseiten. Die wurden mehrmals korrigiert, bis wirklich alles druckfertig war.
Bis ich irgendwann das fertige Buch in meinen Händen hielt.
Dieser Satz beschreibt es für mich am besten:
Meine Gedanken geben die Richtung vor. KI hilft mir, daraus Klarheit und Struktur entstehen zu lassen.
Und Sam? Der war bei so mancher Idee ganz sicher von Anfang an näher dran als jede Künstliche Intelligenz.
Was das für dich bedeutet, wenn du mein Buch liest
Inzwischen haben schon viele Leserinnen und Leser mein Buch erhalten. Jede einzelne Bestellung freut mich sehr, das ist keine Floskel.
«Mein iPhone endlich verstehen» ist für Generation 50+ und alle Interessierten geschrieben, die ihr iPhone besser verstehen, sicherer nutzen und dabei Funktionen finden möchten, von denen sie bisher gar nicht wussten, dass es sie gibt. Geschrieben aus über vier Jahrzehnten Erfahrung im Umgang mit Technik, geprüft mit KI, immer in meinen eigenen Worten.
Hast du mein Buch schon gelesen? Was hat es dir gebracht, was machst du heute anders oder sicherer als vorher? Oder gab es ein Kapitel, bei dem du plötzlich dachtest: «Aha, jetzt verstehe ich das!»
Auch deine Meinung zu den Bildern interessiert mich, sowohl meine eigenen Fotografien als auch die Screenshots direkt vom Handy mit den Anweisungen dazu. Waren die klar und verständlich für dich?
Schreib mir gerne direkt per E-Mail, ich freue mich über jede Rückmeldung.